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Vier Personen beim Baden und Spielen im Meer mit Luftmatratzen

Vitamin D und Verstopfung

Vitamin D und Verstopfung:

Gibt es einen Zusammenhang?

Schonend abführen. 
Ganz nach meinem Bedarf*

Wenn Menschen an Vitamin D denken, verbinden sie es oft mit Knochengesundheit. Das stimmt, denn Vitamin D ist wichtig für den Calciumhaushalt des Körpers und für den Erhalt starker Knochen.¹ Doch neuere Forschung deutet darauf hin, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel auch bei Menschen mit bestimmten Verdauungsbeschwerden beobachtet werden, darunter chronische Verstopfung.

Wenn du den Zusammenhang zwischen Sonnenlicht, Vitamin D und Darmgesundheit besser verstehst, kannst du einfache Schritte unternehmen, um deine Verdauung zu unterstützen.

Was macht Vitamin D besonders?

Anders als die meisten Vitamine kann Vitamin D vom Körper selbst gebildet werden, wenn die Haut Sonnenlicht ausgesetzt ist.2 Wenn ausreichend Sonnenlicht vorhanden ist, stammen etwa 80 bis 90 % deiner Vitamin-D-Versorgung aus der körpereigenen Bildung über die Haut und nur 10 bis 20 % aus der Ernährung.3

Dieser Prozess funktioniert jedoch nicht immer gleich gut. Faktoren wie Jahreszeit, Wohnort, Hauttyp und die Zeit, die du draußen verbringst, beeinflussen, wie viel Vitamin D dein Körper bilden kann.

Je nach Jahreszeit und Hauttyp reichen oft schon etwa 5 bis 25 Minuten in der Sonne aus, um die Vitamin-D-Bildung zu unterstützen. Dabei sollten Hautbereiche wie Gesicht, Hände und Arme unbedeckt sein. In Deutschland ist die UVB-Strahlung, also die Art von Sonnenlicht, die dem Körper bei der Bildung von Vitamin D hilft, normalerweise zwischen März und Oktober ausreichend.

Wie Vitamin D deine Verdauung beeinflussen kann

Vitamin D ist an mehreren Prozessen beteiligt, die über die Knochengesundheit hinausgehen. Es ist vor allem dafür bekannt, dass es dem Körper hilft, Calcium aufzunehmen. Gleichzeitig spielt es auch eine Rolle für die Darmschleimhaut und für die Regulation der Immunaktivität im Verdauungssystem.

Vitamin D hilft zum Beispiel dabei, die schützende Darmschleimhaut zu erhalten. Diese wirkt wie eine Barriere gegen schädliche Stoffe. Außerdem beeinflusst Vitamin D, wie das Immunsystem im Darm arbeitet, unter anderem bei der Regulation von Entzündungsreaktionen.

Wenn diese Prozesse nicht richtig funktionieren, kann das Gleichgewicht im Darm beeinflusst werden. Das kann sich möglicherweise auf die Verdauung auswirken und in manchen Fällen Beschwerden wie Blähungen oder Verstopfung begünstigen.

Niedrige Vitamin-D-Werte werden häufig bei Menschen mit bestimmten Verdauungsbeschwerden beobachtet, einschließlich funktioneller Darmstörungen. Einige Studien deuten außerdem auf einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und chronischer Verstopfung hin.4 Das bedeutet nicht automatisch, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel direkt Verstopfung verursacht. Es zeigt aber, dass Vitamin D eine Rolle für die allgemeine Darmfunktion spielen kann.

Raus in die Sonne: So kannst du einem Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Da Sonnenlicht die wichtigste Quelle für Vitamin D ist, gehört regelmäßige Zeit im Freien zu den einfachsten Möglichkeiten, deine Vitamin-D-Versorgung zu unterstützen. Schon kurze Phasen in der Sonne können ausreichen, je nach Hauttyp, Jahreszeit und persönlicher Situation.

Nahrungsergänzungsmittel oder Vitamin-D-Arzneimittel können sinnvoll sein, wenn weder die körpereigene Bildung über die Haut noch die Ernährung eine ausreichende Versorgung sicherstellen können. Bei Verdacht auf einen Vitamin-D-Mangel kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein.

Wichtig: Eine übermäßige Einnahme wird nicht empfohlen. Der Körper scheidet überschüssiges Vitamin D nicht einfach aus, sondern speichert es im Fett- und Muskelgewebe. Sehr hohe tägliche Mengen können deshalb zu einer Überdosierung führen, mit erhöhtem Calciumspiegel im Blut, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen.

Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, EFSA, sind Nebenwirkungen bei Erwachsenen unter einer Aufnahme von 100 µg, also 4.000 IE, pro Tag und bei Kindern im Alter von 1 bis 10 Jahren unter 50 µg, also 2.000 IE, pro Tag unwahrscheinlich.5

Wenn zusätzliche Hilfe bei Verstopfung nötig ist

Wenn Lebensstilmaßnahmen nicht ausreichen, um die normale Darmfunktion zu unterstützen, kann zusätzliche Hilfe sinnvoll sein. In diesem Fall kann ein Abführmittel bei Verstopfung, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Natriumpicosulfat infrage kommen.

Natriumpicosulfat wirkt direkt im Dickdarm. Nach der Einnahme wird es durch Darmbakterien aktiviert und regt die Darmperistaltik an. Das hilft dem Darm, den Stuhl weiterzutransportieren. Gleichzeitig erhöht der Wirkstoff die Flüssigkeitsmenge im Darm, sodass mehr Wasser im Stuhl bleibt. Dadurch wird der Stuhl weicher und kann leichter ausgeschieden werden.

Die Wirkung von Natriumpicosulfat tritt normalerweise nach circa 10 bis 12 Stunden ein. Du kannst es daher einfach am Abend einnehmen und am nächsten Morgen Erleichterung erleben. Für Menschen, die ein planbares Abführmittel über Nacht suchen, kann diese Wirkung hilfreich sein.

Laxoberal® Abführ-Tropfen enthalten den Wirkstoff Natriumpicosulfat und können bei Verstopfung unterstützen, wenn Maßnahmen wie ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung nicht ausreichen. Laxoberal® ermöglicht schonendes Abführen und ist Tropfen für Tropfen individuell dosierbar*.

Fazit: Vitamin D, Darmgesundheit und Verstopfung besser verstehen

Vitamin D ist nicht nur wichtig für die Knochen, sondern kann auch eine Rolle für die Darmgesundheit spielen. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und Bewegung können helfen, die Verdauung zu unterstützen. Bei anhaltender Verstopfung kann zudem eine ärztliche Abklärung möglicher Ursachen, einschließlich eines Vitamin-D-Mangels, sinnvoll sein.

Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen und du zusätzliche Hilfe bei Verstopfung suchst, kann ein Abführmittel wie Laxoberal® eine Option sein. Wichtig ist: Bei länger anhaltender oder wiederkehrender Verstopfung sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

*bei Erwachsenen 10-18 Tropfen/Tag

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Über Verdauung und Verstopfung

Referenzen

  1. National Institutes of Health (NIH). Vitamin D Fact Sheet for Health Professionals
  2. National Health Service (NHS). Vitamin D
  3. Federal Institute for Risk Assessment (BfR). Vitamin D - Sun and Exercise Promote a Good Supply
  4. Panarese A et al. Chronic functional constipation is strongly linked to vitamin D deficiency
  5. European Food Safety Authority. Tolerable Upper Intake Level for Vitamin D