Häufig gestellte Fragen
Hast du Beschwerden durch Verstopfung?
Beantworte ein paar kurze Fragen und finde heraus, welche Unterstützung zu deinen Beschwerden passen könnte.
Häufig gestellte
Fragen zu
Laxoberal®
Sollte ich Laxoberal® jeden Tag einnehmen?
Das ist normalerweise nicht notwendig. Eine Einnahme alle 2 bis 3 Tage kann ausreichend sein. Nach erfolgreicher Anwendung von Laxoberal® ist der Enddarm ausreichend entleert. In der Regel dauert es dann zwei bis drei Tage, bis er wieder so weit gefüllt ist, dass der natürliche Stuhldrang ausgelöst wird.
Wichtig zu wissen: Die Stuhlgewohnheiten können von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Alles zwischen dreimal täglich und dreimal pro Woche kann als normal gelten.
Wie andere Abführmittel sollte Laxoberal® ohne ärztlichen Rat nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit die Ursache der Verstopfung abgeklärt werden kann.
Kann Laxoberal® die Wirkung der Antibabypille beeinflussen?
Die Wirksamkeit oraler Verhütungsmittel wird bei bestimmungsgemäßer Einnahme von Laxoberal® nicht beeinflusst. Es sind keine Wechselwirkungen zwischen Natriumpicosulfat und hormonellen Kontrazeptiva bekannt. Bei Auftreten von Erbrechen oder schwerem Durchfall kann die Aufnahme oraler Kontrazeptiva jedoch beeinträchtigt sein.
Hilft Laxoberal® beim Abnehmen?
Nein. Laxoberal® wird zur Behandlung von Verstopfung angewendet und wirkt nur im Dickdarm, also dort, wo Verstopfung entsteht. Zu diesem Zeitpunkt hat der Körper verwertbare Nährstoffe und Kalorien aus der Nahrung bereits im Dünndarm aufgenommen.
Werde ich körperlich abhängig von Laxoberal®?
Nein. Laxoberal® macht nicht abhängig. Der Wirkstoff Natriumpicosulfat wirkt gezielt im Dickdarm und passiert nicht die Blut-Hirn Schranke, wie es bei abhängig machenden Substanzen der Fall wäre.
Wichtig ist: Laxoberal® sollte ohne vorherige ärztliche Rücksprache nicht täglich oder über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit die Ursache der Verstopfung abgeklärt werden kann.
Darf ich Laxoberal® in der Schwangerschaft einnehmen?
Etwa jede zweite Frau erlebt während der Schwangerschaft in unterschiedlichem Ausmaß Verstopfung. Da Arzneimittel während der Schwangerschaft grundsätzlich nur nach sorgfältiger Abwägung angewendet werden sollten, sollte auf die Anwendung von Laxoberal® in der Schwangerschaft möglichst verzichtet werden. Bitte lass dich ärztlich beraten, welche Behandlung bei Verstopfung für dich geeignet ist.
Während der Stillzeit kann Laxoberal® angewendet werden, da der Wirkstoff nicht in die Muttermilch übergeht.
Was passiert, wenn ich zu viel Laxoberal® eingenommen habe?
Eine Überdosierung von Laxoberal® kann zu Durchfall und Bauchbeschwerden wie Bauchkrämpfen führen.
Wenn du mehr als die empfohlene Dosis eingenommen hast, wende dich an deinen Arzt oder Apotheker. Weitere Informationen findest du in der Packungsbeilage.
Kann es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben?
Bei gleichzeitiger Einnahme von Antibiotika kann es zum Verlust der abführenden Wirkung von Laxoberal® kommen.
Dürfen Kinder Laxoberal® einnehmen?
Ja, Laxoberal® kann bei Kindern ab 4 Jahren angewendet werden.
Wie lange sind die Tropfen nach dem Öffnen der Flasche verwendbar?
Nach dem Öffnen kannst du die Tropfen bis zu ein Jahr lang verwenden.
Häufige Fragen zu Verstopfung
Sollte ich bei Verstopfung zum Arzt gehen?
Grundsätzlich ist es sinnvoll, chronische oder wiederkehrende Verstopfung zumindest einmal ärztlich abklären zu lassen. Wenn keine zugrunde liegende Erkrankung festgestellt wird, können Abführmittel wie Laxoberal® bei bestimmungsgemäßer Anwendung, nach Anraten des Arztes, auch längerfristig angewendet werden.
Bitte hole unverzüglich ärztlichen Rat ein, wenn du Blut im Stuhl bemerkst, Schmerzen beim Stuhlgang hast, die Verstopfung länger anhält oder zusätzliche Beschwerden wie Fieber, Übelkeit oder Erbrechen auftreten.
Warum bin ich verstopft, obwohl ich mich gesund ernähre und bewege?
In vielen Fällen lässt sich nicht genau sagen, warum Verstopfung entsteht. Oft ist es ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren Ein gesunder Lebensstil ist immer ein wichtiger erster Schritt. Trotzdem kann Verstopfung bei manchen Menschen weiterhin bestehen, auch wenn sie ausreichend trinken, ballaststoffreich essen und sich regelmäßig bewegen.
Ab wann spricht man eigentlich von Verstopfung?
Ob man von Verstopfung spricht, hängt nicht nur davon ab, wie oft du Stuhlgang hast. Auch die Menge, die Beschaffenheit des Stuhls, starkes Pressen oder Schmerzen beim Stuhlgang spielen eine Rolle. Ein Selbsttest oder ein Stuhltagebuch kann dir helfen, deine Beschwerden besser einzuordnen. Wenn die Beschwerden länger als drei Monate bestehen, spricht man von chronischer Verstopfung.
Können Hormone Verstopfung hervorrufen?
Ja, es gibt einen Zusammenhang zwischen Hormonen, besonders Progesteron, und der Verdauung. Hormonelle Veränderungen, zum Beispiel während der Schwangerschaft, Stillzeit, Menstruation oder Menopause, können die Darmaktivität verlangsamen und zu Verstopfung führen.
Kann mein Körper „vergiften“, wenn ich zu lange keinen Stuhlgang habe?
Nein. Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, für den es keine wissenschaftliche Grundlage gibt.